Masterplan für Stadtentwicklung gefordert

Wohnraumbeschaffung und Naturschutz dürfen sich nicht ausschließen

Um das Wohnraumproblem in Lüneburg umfassend lösen zu können, bedarf es eines klaren Konzepts, eines Masterplans für die Stadtentwicklung der nächsten 15-20 Jahre. Der Masterplan muss im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung insbesondere Wohnungsbau und Gewerbeflächen, Verkehrsführung, Klimasituation der Stadt, Grünflächen und ökologisch wertvolle Flächen berücksichtigen. Dieses erfordert allein schon die Verantwortung für unsere Kinder und Enkel. Die Stadt Lüneburg verfolgt gute Ansätze wie den politisch beschlossenen Grüngürtel im Westen, die Mitgliedschaft im Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt sowie die Nachhaltigkeit politischen Handelns. Angesichts der aktuellen Lage riskiert die Stadt diese Ziele zu opfern. Die Zukunftsfähigkeit der Stadt Lüneburg muss jedoch auf zwei gleichberechtigte Säulen gestellt werden: ausreichender und bezahlbarer Wohnraum einerseits und die Sicherung der biologischen Vielfalt andererseits. Schließlich stellen eine intakte Umwelt und die biologische Vielfalt unsere Lebensgrundlage dar. Diese darf nicht aufs Spiel gesetzt werden!                                

Fortschreitende Flächenverschwendung und Fehlplanungen müssen angesichts der momentanen prekären Lage abgestellt werden. Wir brauchen eine zukunftsfähige Stadtentwicklung, eine Übersicht welche WE in welcher Form vorhanden, gerade im Bau oder schon fertig geplant sind. Es müssen andere Wohnformen auf den Prüfstand, Mehrgeschossbauten dem Eigenheimbau vorgezogen werden.   

Eine Prüfung vorhandener Ressourcen, eine bessere Flächenausnutzung soll vor allem eines verhindern:       

den drohenden ökologischen Kahlschlag!

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