Willkommen bei der NABU Kreisgruppe Lüneburg

Schön, dass Sie uns gefunden haben.

NABU ist ein Kürzel für den Naturschutzbund, den ältesten Naturschutzverband Deutschlands, und steht für Naturschutz - Artenschutz - Biotopschutz - Umweltschutz.

Die Kreisgruppe Lüneburg gehört zum Landesverband Niedersachsen des NABU und engagiert sich im Landkreis Lüneburg für ein nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur. Das Gebiet des Landkreises erstreckt sich südlich von Hamburg zwischen Elbtalaue und Lüneburger Heide. Es wird von der Elbe durchflossen, die das Amt Neuhaus vom restlichen Kreisgebiet trennt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen die Kreisgruppe und ihre Aktivitäten in Stadt und Land vorstellen. Wenn Sie sich für die Natur im Landkreis Lüneburg interessieren, sind Sie bei uns genau richtig - Wir können immer Unterstützung gebrauchen

Newsletter

Für alle Interessierten an der Naturschutzarbeit im Landkreis Lüneburg bieten wir einen regelmäßigen, monatlichen Newsletter per E-Mail an. So wollen wir unsere Termine, Aktionen und den Handungsbedarf schnell und einfach in Ihr Mail-Postfach liefern und so zum Mitmachen einladen.

Bitte tragen Sie sich in die Abonnentenliste ein!

Natürlich halten wir auch weiterhin die Website aktuell und arbeiten mit der Presse zusammen.


NABUDE  - Natur erleben

Aktuell wird ein/e weitere/r Betreuerin für unsere NABUde gesucht!

Vierzehntägig geht es für 2 Stunden mit rund 15 Kindern zwischen 6 und 14 in die Natur. Die Kindergruppe trifft sich jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 16.00 - 18.00 Uhr an der Kreuzung Forsthaus, Düvelsbrooker Weg, unterhalb des Parkplatzes am Waldgebiet Bockelsberg.

Auch weitere interessierte Kinder sind willkommen!


Nach dem wiederholten Neubesatz im Bleckeder Biosspaehrium mit einem jungen Biberpaar haben wir unseren Biberbeauftragten Dieter Schmidt aus Bleckede dazu befragt!

 

Dieser bewertet die Vorgänge im Bibergehege stellvertretend für den NABU Lüneburg äußerst kritisch und sieht wenig Chancen für den ausgesetzten Biber!

 

Lesen Sie hier das Interview.

Kein politischer Wille für die rechtliche Sicherung des Grüngürtel West bei SPD und

Oberbürgermeister auf der Ratssitzung vom 02.Juni 2016

OB beurteilt in seinen Redebeiträgen die rechtliche Sicherung eines Grüngürtels, fehlinterpretiert aber die zu Grunde liegenden Fakten. Warum, lesen sie hier!

Blühwiese gesucht!

Haben Sie noch ein Stückchen Grasfläche im Garten oder vor dem Haus?

Dann bauen Sie doch Insekten-futter an!

Hier finden Sie  Interessantes zu Wildbienen, Hummeln und Wespen.

Wir haben auch eine Liste mit bienenfreundlichen Pflanzen vorbereitet.

Viel Erfolg!


21.06.2016: Super!!! Rot/Grün setzen die seit langem formulierte Forderung vom NABU Lüneburg nach einem Gesamtklimagutachten für die Hansestadt um und bringen entsprechenden Antrag in die Ratssitzung am 23.Juni `16 ein!

Nächste Termine:

Dienstag, 28. Juni, 16.00 Uhr:
Führung mit dem Stadtförster
Thema: Naturgemäße Waldwirtschaft und Naturschutz im Stadtforstamt
Dauer der Führung ca. 2 Stunden
Leitung: Michael Stall, Stadtförster
Treffpunkt: Deutsch Evern bei der Ostumgehungsabfahrt, Parkplatz am Eingang zur alten Panzerstraße

Samstag, 6. August, 9.00 Uhr – ca. 12.00 Uhr:
Sie wollen schon lange das Sensen lernen?
Hier haben Sie die Gelegenheit. Mit etwas Übung und dem richtigen Schwung werden Sie Freude an der körperlichen Arbeit finden. Die Einweisung findet auf den „Orchideenwiesen Elfenbruch“ statt. Bei ungünstiger Witterung fällt die Veranstaltung allerdings aus. Bitte frühmorgens nachfragen.
Empfohlen: festes Schuhwerk (Wanderschuhe, Gummistiefel) und Arbeitshandschuhe.
Die Teilnahme findet auf eigene Gefahr statt.
Treffpunkt: Parkplatz bei den Containern gegenüber der Hasenburg (die Haltestelle der
Buslinie 5012 ist in der Nähe)
Veranstalter: NABU-Projektgruppe „Orchideenwiesen Elfenbruch“
Kontakt: Jürgen Ludewig, Tel 04131-55113


Patenschaften für Nistkästen im Kurpark gesucht

 Lüneburger können Vögel und Fledermäuse mit Spenden unterstützen

 

Ernst Bögershausen, Mitglied der Grünen Stadtratsfraktion und u.a. auch im Grünflächen- und Forstausschuss vertreten, sind die vielen maroden Vogelnist- und Fledermauskästen im Kurpark aufgefallen und hat sich damit an uns gewendet.

Wir kennen das Problem mit den alten Kästen und wissen, dass viel zu wenig natürliche Nisthöhlen in Form von Baumhöhlen im Kurpark vorkommen.

Diese alten Kästen sollen entfernt und durch neue ersetzt werden. Unterstützen wird uns dabei die AGL (Abwasser, Grün& Lüneburger Service GmbH). Diese ist auch für die Pflege der städtischen Grünanlagen zuständig. MIt den dortigen Verantwortlichen, dem Bereichsleiter Betriebshof Frank Fugel und dem Abteilungsleiter Stadtgrün Oliver-Martin Freese wollen wir einen Termin nach der Brut- und Setzzeit vereinbaren um gemeinsam die alten Kästen zu entfernen und durch neue zu ersetzen. Dafür stellt die AGL die nötige Technik zur Verfügung.

Liebe Lüneburger, liebe Naturfreunde! Sie können sich auch daran beteiligen! Unterstützen Sie mit Spenden den Einkauf neuer Vogelnist- und Fledermauskasten. Die neuen Kästen werden aus Holzbeton sein und eine bis zu 25 Jahre hohe Lebensdauer aufweisen. Probleme mit alterndem Holz und sich über die Jahre lösender alter Dachpappe wird es so in Zukunft nicht mehr geben. Vor dem  Aufhängen kann auf Wunsch auch das Namenskürzel des jeweiligen Spenders an die Unterseite lesbar aufgemalt und der genaue Aufhängeort notiert werden.

Wer die Aktion unterstützen möchte und eine Patenschaft über einen Fledermauskasten oder wahlweise einen Vogelnistkasten übernehmen möchte, meldet sich bitte beim NABU Lüneburg in der Heiligengeistrasse 39-41, Sprechtag ist der Mittwoch von 10 – 14.00 Uhr

oder per Tel. 04131-402544 (auch AB nutzen) bzw. per Email: info@nabu-lueneburg.de

 

Die Kosten für einen Vogelnistkasten betragen 17€, ein Fledermauskasten kostet 41,51€.


Biologische Vielfalt in ernster Gefahr - Dramatisches Insektensterben - Rückgang um 80 Prozent in Teilen Deutschlands

Alle Statistiken, alle Zahlen, alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen sowie politischen Rahmenbedingungen, die meisten politischen getroffenen Entscheidungen sowie fortschreitender maßloser Wachstum belegen zur Zeit:

Der Verlust der biologischen Vielfalt ist ohne klaren Kurswechsel in allen Handlungsfeldern nicht mehr aufzuhalten! Lesen Sie hier, auf welche Defizite wir auch hier lokal in Stadt & Landkreis Lüneburg hinweisen!


NABU gegen Bebauung bei An den Sandbergen

Nach Beobachtungen in den letzten Jahren messen wir der artenreichen Extensivgrünlandfläche eine herausragende Bedeutung als Nahrungs- und Fortpflanzungsstätte für eine vielfältige Insektenwelt wie bspw. Heuschrecken, Tag-, Nachtfalter und Wildbienen zu. Neben der somit hohen ökologischen Wertigkeit sehen wir aber auch den Wert für Naherholung sowie die Bedeutung für klimatische Faktoren. Sie darf einer Bebauung nicht zum Opfer fallen. In weiten Teilen Deutschlands haben wir einen Rückgang der Insekten bis zu 80%! Zu selten, zu wertvoll sind solche Areale, nicht nur hier in Lüneburg!

Aufgrund der zurück gehenden Flüchtlingszahlen wurde auch offen von einer Wohnungsbebauung gesprochen.  Auf dem letzten kombinierten Bauausschuss- und Grünflächen/Forstausschuss ist der OB zurück gerudert. Die Fläche wird bis 2017 zurück gestellt, vorbehaltlich einer zukünftigen Entwicklung der Flüchtlingsthematik. Gegen eine Bebauung, gegen den möglichen Beginn einer sogenannten Salamitaktik links und rechts der Eichenallee ist auch die BI Grünfläche-Lüneburg (www.grünfläche-lüneburg.de). Der NABU sieht in der Flüchtlings- und Wohnraumproblematik eher kurzfristige Probleme, welche lösbar sind - es wäre dramatisch, das langfristige Problem, nämlich den Erhalt der Artenvielfalt, aus den Augen zu verlieren!


Grünring West bekommt im Zuge des fortschreitenden Klimawandels und Innennachverdichtung eine hohe Bedeutung  +++ Kalt- und Frischluft für Lüneburg sichern und gleichzeitig Biotopverbund unterstützen

Die NABU-Kreisgruppe Lüneburg begrüßt die Initiativen der Stadt-Grünen zum Grüngürtel West (Antrag auf der Ratssitzung am 02.06.2016 und Aufnahme ins Wahlprogramm). Es geht darum, den dauerhaften Bestand zu gewährleisten, dafür müssen die gemeinten Flächen planerisch gesichert und unter Schutz (LSG) gestellt werden. Dies ist so von uns auch auf der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe der Grünen im letzten Jahr am 17.11.2015 vorgetragen worden. Das gesamte erarbeitete Konzept finden Sie hier


Bestattungswald Südergellersen: Beim Naturschutz wurde nachgebessert!

Wie die LZ mitteilte, hat der Landkreis Lüneburg der Einrichtung des Bestattungswaldes Hambörn in Südergellersen zugestimmt. Der NABU-Lüneburg hatte sich im Planungsverfahren eingeschaltet und sowohl Bedenken geäußert als auch Verbesserungsvorschläge gemacht. In der Bilanz für den Naturschutz ist nun das Pendel wieder zurück zum Naturschutz geschlagen:

  • Die Naturwaldzelle am dortigen Standort wird nicht für eine Nutzung herangezogen. So kann sich dieser Wald weitgehend ungestört weiterentwickeln.
  • Totholz wird auf der Fläche des künftigen Bestattungswaldes nicht beseitigt werden (Ausnahme: Verkehrswege) und kann somit seine wichtige ökologische Funktion erfüllen: Totholz ist eines der ökologisch wichtigsten Strukturelemente unserer Wälder. So leben in Mitteleuropa circa 1.350 totholzbewohnende und holzabbauende Käferarten sowie etwa 1.500 Großpilzarten in und am Totholz. Mit der Dimension toten Holzes nimmt das Vorkommen seltener, heute oftmals bedrohter Arten zu.
  • Die für die Kompensation des Eingriffs notwendige Ausgleichsfläche wurde mit jetzt 2500 m² deutlich vergrößert.

Der Landkreis hat die notwendige Ausnahmegenehmigung für die Nutzung innerhalb eines Landschaftsschutzgebiets mit Auflagen verbunden.

Der NABU hätte diesen Bestattungswald gern auf einer weniger problematischen Fläche gehabt, begrüßt aber gleichwohl die Verbesserungen gegenüber dem ursprünglichen Konzept.


Avifaunabrief 2/2016

Der neue Avifaunabrief mit interessanten Naturbeobachtungen im Landkreis Lüneburg wurde veröffentlicht und steht auf der Seite der  Arbeitsgruppe Avifauna zum Download bereit.

Viel Spaß beim Lesen!