Willkommen bei der NABU Kreisgruppe Lüneburg

Schön, dass Sie uns gefunden haben.

NABU ist ein Kürzel für den Naturschutzbund, den ältesten Naturschutzverband Deutschlands, und steht für Naturschutz - Artenschutz - Biotopschutz - Umweltschutz.

Die Kreisgruppe Lüneburg gehört zum Landesverband Niedersachsen des NABU und engagiert sich im Landkreis Lüneburg für ein nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur. Das Gebiet des Landkreises erstreckt sich südlich von Hamburg zwischen Elbtalaue und Lüneburger Heide. Es wird von der Elbe durchflossen, die das Amt Neuhaus vom restlichen Kreisgebiet trennt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen die Kreisgruppe und ihre Aktivitäten in Stadt und Land vorstellen. Wenn Sie sich für die Natur im Landkreis Lüneburg interessieren, sind Sie bei uns genau richtig - Wir können immer Unterstützung gebrauchen

Newsletter

Für alle Interessierten an der Naturschutzarbeit im Landkreis Lüneburg bieten wir einen regelmäßigen, monatlichen Newsletter per E-Mail an. So wollen wir unsere Termine, Aktionen und den Handungsbedarf schnell und einfach in Ihr Mail-Postfach liefern und so zum Mitmachen einladen.

Bitte tragen Sie sich in die Abonnentenliste ein!

Natürlich halten wir auch weiterhin die Website aktuell und arbeiten mit der Presse zusammen.


Aufruf zur Stunde der Gartenvögel

Wie in jedem Jahr bitten wir um Ihre Mithilfe!
Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit, verweilen Sie und beobachten Sie die Vögel Ihrer Umgebung! Zählen und melden Sie Ihre Beobachtung!
Weitere Informationen und Zählhilfen finden Sie unter nabu.de/..
Zum Online-Meldeformular

NABU Lüneburg fordert Masterplan für Stadtentwicklung

Um das akute Wohnraumproblem in Lüneburg umfassend lösen zu können, fordert die NABU-Kreisgruppe Lüneburg ein klares Konzept, einen Masterplan für die nächsten 15-20 Jahre.

Der tiefe ökologische Fußabdruck den wir derzeit auch auf lokaler Ebene hinterlassen..

Mehr ...

Blühwiese gesucht!

Haben Sie noch ein Stückchen Grasfläche im Garten oder vor dem Haus?

Dann bauen Sie doch Insekten-futter an!

Hier finden Sie  Interessantes zu Wildbienen, Hummeln und Wespen.

Wir haben auch eine Liste mit bienenfreundlichen Pflanzen vorbereitet.

Viel Erfolg!



Avifaunabrief 2/2016

Der neue Avifaunabrief mit interessanten Naturbeobachtungen im Landkreis Lüneburg wurde veröffentlicht und steht auf der Seite der  Arbeitsgruppe Avifauna zum Download bereit.

Viel Spaß beim Lesen!


NABU Lüneburg macht mit bei der bundesweiten Aktion "Wir sind, was wir tun. Die Naturschutzmacher". Mit dieser Kampagne zeigt der NABU, was uns allen im NABU wichtig ist und wo wir anpacken: vor Ort und international. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen Dinge, die man einmal im Leben getan haben sollte: ob Nisthilfenbau, das Sammeln von Plastikmüll, das Aufklären über die wahre Natur der Wölfe und das Hegen und Pflegen von Blütenpflanzen wie beispielsweise von Streuobstwiesen zum Erhalt von Bienen und Insekten. Daher haben wir das Motiv "Streuobstwiese" ausgewählt. 

Sie finden das Plakat vom 29.4. - 9.5.2016 auf dem Bahnhof Lüneburg Gleis 3 und vom 10.5. - 19.5.2016 auf dem Parkplatz des Einkaufzentrums in Lüneburg, Häcklinger Weg 66 a. 


Nächste Termine:

Samstag, 28. Mai, 21.30 Uhr:
Nachtexkursion zu den jungen Eulen
Suchexkursion ggf. außerhalb von Lüneburg.
Das genaue Ziel wird am Treffpunkt bekannt gegeben. Dauer der Exkursion ca. 2 Stunden.
Empfehlung: Taschenlampe, festes Schuhwerk.
Leitung: Dietmar Zücker und Volkmar Ziese.
Treffpunkt: Parkplatz Haupteingang Kurpark Lüneburg, Uelzener Straße, zur Bildung von
Fahrgemeinschaften.

Sonntag, 29. Mai, 9.00 Uhr:

Vogelkundlicher Sonntagvormittagspaziergang
Rundgang von ca. 3 Std. durch das für Rast- und Brutvögel interessante Gebiet um die Alte Elbe. Bitte Ferngläser mitbringen!
Leitung: K.-P. Micheli (Tel. 04134-909209) und Christine Horn (Tel. 04132-8531).
Treffpunkt: 9.00 Uhr Parkplatz Schloss Bleckede am Deich (Schloss-Str./Geheimrat-Brandes-Str.)

Dienstag, 28. Juni, 16.00 Uhr:
Führung mit dem Stadtförster
Thema: Naturgemäße Waldwirtschaft und Naturschutz im Stadtforstamt
Dauer der Führung ca. 2 Stunden
Leitung: Michael Stall, Stadtförster
Treffpunkt: Deutsch Evern bei der Ostumgehungsabfahrt, Parkplatz am Eingang zur alten Panzerstraße

Samstag, 6. August, 9.00 Uhr – ca. 12.00 Uhr:
Sie wollen schon lange das Sensen lernen?
Hier haben Sie die Gelegenheit. Mit etwas Übung und dem richtigen Schwung werden Sie Freude an der körperlichen Arbeit finden. Die Einweisung findet auf den „Orchideenwiesen Elfenbruch“ statt. Bei ungünstiger Witterung fällt die Veranstaltung allerdings aus. Bitte frühmorgens nachfragen.
Empfohlen: festes Schuhwerk (Wanderschuhe, Gummistiefel) und Arbeitshandschuhe.
Die Teilnahme findet auf eigene Gefahr statt.
Treffpunkt: Parkplatz bei den Containern gegenüber der Hasenburg (die Haltestelle der
Buslinie 5012 ist in der Nähe)
Veranstalter: NABU-Projektgruppe „Orchideenwiesen Elfenbruch“
Kontakt: Jürgen Ludewig, Tel 04131-55113


NABU gegen Bebauung bei An den Sandbergen+++Stadt signalisiert hier jetzt Durchsetzungswillen für Wohnungsbebauung+++ Flächenpreis explodiert darauf hin auf 1.8 Mio €

Die artenreiche Extensivgrünlandfläche mit

hoher ökologischer Wertigkeit, welche eine herausragende Bedeutung als Nahrungs- und Fortpflanzungsstätte für eine vielfältige Insektenwelt wie bspw. Heuschrecken, Tag-, Nachtfalter und Wildbienen hat, darf einer Bebauung nicht zum Opfer fallen. In weiten Teilen Deutschlands haben wir einen Rückgang der Insekten bis zu 80%! Zu selten, zu wertvoll sind solche Areale.

Aufgrund der zurück gehenden Flüchtlingszahlen wird jetzt auch offen von einer Wohnungsbebauung gesprochen. Daraufhin wird die Fläche jetzt im Internet für 1,8 Mio € angeboten. Gegen eine Bebauung, gegen den möglichen Beginn einer sogenannten Salamitaktik links und rechts der Eichenallee ist auch die BI Grünfläche-Lüneburg (www.grünfläche-lüneburg.de). Der NABU sieht in der Flüchtlings- und Wohnraumproblematik eher kurzfristige Probleme, welche lösbar sind - es wäre dramatisch, das langfristige Problem, nämlich den Erhalt der Artenvielfalt, aus den Augen zu verlieren!


Biologische Vielfalt in ernster Gefahr - Dramatisches Insektensterben - Rückgang um 80 Prozent in Teilen Deutschlands

Alle Statistiken, alle Zahlen, alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen sowie politischen Rahmenbedingungen, die meisten politischen getroffenen Entscheidungen sowie fortschreitender maßloser Wachstum belegen zur Zeit:

Der Verlust der biologischen Vielfalt ist ohne klaren Kurswechsel in allen Handlungsfeldern nicht mehr aufzuhalten! Lesen Sie hier, auf welche Defizite wir auch hier lokal in Stadt & Landkreis Lüneburg hinweisen!


Grünring West bekommt im Zuge des fortschreitenden Klimawandels und Innennachverdichtung eine hohe Bedeutung  +++ Kalt- und Frischluft für Lüneburg sichern und gleichzeitig Biotopverbund unterstützen

Die NABU-Kreisgruppe Lüneburg sowie der BUND Regionalverband Elbe-Heide begrüßen die Initiativen der Stadt-Grünen zum Grüngürtel West. Um aber seinen dauerhaften Bestand zu gewährleisten, müssen die gemeinten Flächen planerisch gesichert und unter Schutz gestellt werden. Dies ist so noch einmal von uns auf der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe der Grünen am 17.11.2015 vorgetragen worden. Das gesamte erarbeitete Konzept finden Sie hier! Mit Spannung erwarten wir die gemeinsame Sitzung des Grünflächen- und Bauauschußes am 09.05.2016 wo der Grüngürtel West auf der Tagesordnung steht. Im Übrigen streben wir einen Kompromiss bei der Bebauung auf dem Acker bei Gut Wienebüttel an, da nur hier auf den stadteigenen Flächen ein Finanzierungsmodul für sozialen Wohnungsbau umgesetzt werden kann.


Bestattungswald Südergellersen: Beim Naturschutz wurde nachgebessert!

Wie die LZ mitteilte, hat der Landkreis Lüneburg der Einrichtung des Bestattungswaldes Hambörn in Südergellersen zugestimmt. Der NABU-Lüneburg hatte sich im Planungsverfahren eingeschaltet und sowohl Bedenken geäußert als auch Verbesserungsvorschläge gemacht. In der Bilanz für den Naturschutz ist nun das Pendel wieder zurück zum Naturschutz geschlagen:

  • Die Naturwaldzelle am dortigen Standort wird nicht für eine Nutzung herangezogen. So kann sich dieser Wald weitgehend ungestört weiterentwickeln.
  • Totholz wird auf der Fläche des künftigen Bestattungswaldes nicht beseitigt werden (Ausnahme: Verkehrswege) und kann somit seine wichtige ökologische Funktion erfüllen: Totholz ist eines der ökologisch wichtigsten Strukturelemente unserer Wälder. So leben in Mitteleuropa circa 1.350 totholzbewohnende und holzabbauende Käferarten sowie etwa 1.500 Großpilzarten in und am Totholz. Mit der Dimension toten Holzes nimmt das Vorkommen seltener, heute oftmals bedrohter Arten zu.
  • Die für die Kompensation des Eingriffs notwendige Ausgleichsfläche wurde mit jetzt 2500 m² deutlich vergrößert.

Der Landkreis hat die notwendige Ausnahmegenehmigung für die Nutzung innerhalb eines Landschaftsschutzgebiets mit Auflagen verbunden.

Der NABU hätte diesen Bestattungswald gern auf einer weniger problematischen Fläche gehabt, begrüßt aber gleichwohl die Verbesserungen gegenüber dem ursprünglichen Konzept.