Willkommen bei der NABU Kreisgruppe Lüneburg

Schön, dass Sie uns gefunden haben!

NABU ist ein Kürzel für den Naturschutzbund, den ältesten Naturschutzverband Deutschlands, und steht für Naturschutz - Artenschutz - Biotopschutz - Umweltschutz.

Die Kreisgruppe Lüneburg gehört zum Landesverband Niedersachsen des NABU und engagiert sich im Landkreis Lüneburg für ein nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur. Das Gebiet des Landkreises erstreckt sich südlich von Hamburg zwischen Elbtalaue und Lüneburger Heide. Es wird von der Elbe durchflossen, die das Amt Neuhaus vom restlichen Kreisgebiet trennt.

Wenn Sie sich für die Natur im Landkreis Lüneburg interessieren, sind Sie bei uns genau richtig - Wir können immer Unterstützung gebrauchen!


Ab September ist bei uns eine BFD-Stelle frei!

Achtung! Ab September 2018 können wir eine BFD-Stelle neu besetzen! Wir freuen uns auf Bewerbungen!

Mittendrin im Natur-, Arten-, Biotop- und Umweltschutz vor Ort und im Büro.

 

Bewerbungen nehmen wir gern entgegen. Bitte informiert Euch vorher über die Regularien und Mechanismen einer BFD-Stelle hier!

 

Ein paar Tage Praktikum vorab im August zum Reinschnuppern können wir nicht nur anbieten sondern ausdrücklich empfehlen.

 

Bitte meldet Euch per Post an:

Kreisgruppe Lüneburg

BFD-Einsatz

Am Sande 50, 21335 Lüneburg

 

 

per Mail an: info@nabu-lueneburg.de 

 


Wir brauchen Ihre Hilfe!

Bitte unterstützen Sie uns bei unserer Petition:

Der Grüngürtel West muss frei von Bebauung bleiben!

Klicken Sie dazu hier !

Herzlichen Dank!


Finger weg vom Grüngürtel West!

Der  Oberbürgermeister plant drei neue Baugebiete

im Bereich des Grüngürtel West!

Nicht nur die Kommunalpolitik, auch Anwohner, die Öffentlichkeit und wir Umweltverbände werden damit förmlich überrannt.

Leider hat es die Lüneburger Kommunalpolitik seit Jahren versäumt, die Bereiche des Grüngürtel West rechtlich als Landschaftsschutzgebiet abzusichern,

obwohl der Grüngürtel alle Kriterien für ein Sicherung als LSG aufweist. Er ist sowohl schutzwürdig als auch schutzbedürftig!

Der Landschaftsrahmenplan sieht die dortigen Landschaftsräume in seinem Zielkonzept "Siedlungsentwicklung" als Freiräume und schließt eine Bebauung aus.

Wird dieser Landschaftsrahmenplan, dessen Erstellung 4 Jahre gedauert hat und 400.000€ gekostet hat, zum Papiertiger degradiert und vollständig ignoriert?

Die Flächen die jetzt neu geplant sind, sind allesamt Kaltluftentstehungsgebiete.

Wichtig für das Klima der Innenstadt, wo sich im Sommer schnell eine Hitzeinsel (bis zu 6° wärmer wie im Umland) bilden kann.

Mit Blick auf die Beschlüsse des Stadtrates zum Grüngürtel, mit Fokus auf den fortschreitenden Klimawandel, mit Blick auf die Beckenlage der Hansestadt mit einhergehenden verhältnismäßig großen Windruhen und auf die vornehmlich aus West bzw. Südwest bestimmenden Winde und die vielen in der Vergangenheit verbauten Kaltluftentstehungsgebiete, mit Blick auf Natur und Landschaft und die Erholungsräume sagen wir ganz klar: Finger weg vom Grüngürtel und fordern eine rechtliche Sicherung durch ein Ausweisen als Landschaftsschutzgebiet! So geht es!


Vogelkundlicher Jahresbericht 1/2018

 

 

 

Liebe Natur- und Vogelfreunde!

Der vogelkundliche Jahresbericht kann ab sofort

zum Selbstkostenpreis von 15,- € zzgl. Versandkosten bestellt werden.

Bitte wendet Euch dazu an unser Büro, Tel. 04131-402544 (auch AB nutzen) oder per E-Mail an info@nabu-lueneburg.de

 


NABU Lüneburg spricht Klartext in Sachen Wolf

Wir brauchen dringend eine neue Wahrheitskultur! 

Die Niedersächsische Agrarministerin Barbara Otte-Kinast fordert, den Wolf zum Abschuss freizugeben, ihr Kollege fordert rechtliche Rahmenbedingungen für die Jagd zu schaffen und erklärt, die Wolfspopulation wachse jährlich um 30 Prozent. Aber stimmt der Begriff Wachstum, stimmt die Zahl, sind die Forderungen sinnvoll? Prüft man genauer, kommen wir in Niedersachsen gerade mal auf 8 intakte Rudel, denn bei 5 Rudeln wurden keine Welpen nachgewiesen und bei zwei anderen wurde die Fähe Opfer im Straßenverkehr. Allein der Straßenverkehr forderte insgesamt 12 Tiere, dazu kommt ein illegaler Abschuss. Hier dürfte die Dunkelziffer auch deutlich höher liegen. Was wir brauchen ist dringend eine neue Wahrheitskultur. Die Agrarministerin wirkt inhaltlich völlig überfordert, sie möchte „…auch mal einen entnehmen.“ Doch selbst einzelne Abschüsse ersetzen nicht den konsequenten Herdenschutz und generierter Jagddruck (Schüsse, Abschüsse) machen den Wolf nicht scheuer. Abgeschossene Tiere können ihre Erfahrungen mit Herdenschutzhunden und Elektrozäunen nicht weitergeben, außerdem werden Reviergrenzen gegen eindringende fremde Wölfe nicht mehr verteidigt. Die Wölfe reduzieren ihre Dichte höchst effizient selber. Problemlösungen mit der Waffe haben auf unserer Welt, in unserer Gesellschaft, in unserer Natur noch nie weitergeholfen. Weidetierhalter brauchen mehr Unterstützung, eine jämmerliche mittelalterliche Ausrottungsmentalität ist aber das einzige, was die CDU-Landtagsfraktion zu bieten hat!  Bild: Christoph Bosch


Keine Weideprämie, keine Unterstützung!

Die neue niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat beschlossen: Es gibt keine Weideprämie! Gerade Wanderschäfer, von denen es in Niedersachsen nur noch ca. 20 gibt, gehen weiterhin leer aus. Meine Bitte, meine Aufforderung, an Landräte, Bürgermeister, Kommunalpolitiker, Deichverbände usw.: Macht Druck auf die neue Ministerin, denn Sie wird Ihrer Verantwortung nicht gerecht! Hier unserer offener Brief an die Ministerin!

Wir dürfen diesen so wichtigen Beruf, diese Menschen mit ihren Tieren nicht in Stich lassen! Sie betreiben wichtige Landschaftspflege, halten die Deiche intakt.

Wichtige Anmerkung der Schäferei Wümmeniederung:

Nicht nur die wandernden Kollegen sind hiervon stark betroffen. Auch Betriebe, die wie wir Biotoppflege weitestgehend in Koppelhaltung betreiben, bekommen häufig keine "Grünlandprämie" für solche Flächen, weil sie von der Landwirtschaftskammer als nicht förderfähig aberkannt werden. Auch muss man sich diese Prämien erst kaufen. Bei aktueller Marktlage finanziert man also seine eigene Betriebseinnahme rund zwei Jahre vor, bis man Geld verdient. Kommt in dieser Zeit die Landwirtschaftskammer zu dem Schluss, dass die Fläche nicht förderfähig ist, wird sie aberkannt und die Zahlungsansprüche im schlimmsten Falle, der sehr schnell passieren kann, eingezogen, ggf. sogar für geleistete Arbeit Geld zurückgefordert und je nach prozentualem Gesamtanteil Sanktionen erhoben (doppelter Flächenanteil). Alles ziemlich kompliziert, man hat oft den Eindruck, dass dort viele selbst nicht verstehen, was sie dort machen und den Rest einfach auswürfeln...

Hinzu kommt, das in der Biotoppflege quasi keine "Veredelung" stattfindet (Grünlandprämie niedriger als Pachtpreis, intensives Grünland 4-5x jährlich Ernte - hohe Futterqualität, zusätzliche Einnahmen aus Milch, Fleisch, Bioenergie). Das bedeutet, Betriebe wie wir können nur etwas verdienen, wenn die Fläche quasi keine Pacht kostet. In einer Region, wo Grünlandpachtpreise von 400€/ha und mehr nicht selten sind, eher schwierig. Hinzu kommen weite Anfahrtswege zu oftmals kleinstrukturierten Flächen. Da bleiben von den knapp 250€/ha Prämien, abzüglich Pacht, Anfahrt, Arbeitszeit, Tiertransport und neuerdings vor allem auch Herdenschutz, nicht mehr viel übrig. Kommen dann auch noch Beweidungs- und Naturschutzauflagen durch Flächeneigentümer, Behörden und Naturschutzverbände hinzu, wird das Ganze schnell zu einer Minusrechnung.
Fazit: Wenn die Gesellschaft weiterhin eine Landschaft von hohem Erholungswert und großer Artenvielfalt in Natur- und Kulturlandschaften vorfinden möchte, sich an friedlich grasenden Schafen und lebensfroh herum tobenden Lämmern erfreuen möchte, einen effektiven Hochwasserschutz vor der Haustür haben möchte und regional produzierte hochwertige Lebensmittel von Tieren, die ein bis dato gutes Leben auf der Weide hatten, wird es Zeit, dass sich schleunigst was ändert.
Wir Schäfer, egal ob Koppelhaltung oder Wanderschäfer, brauchen alle diese Weideprämie/Mutterschafprämie. Genauso wie eine angemessene Bezahlung für unsere Dienstleistung an Natur und Gesellschaft in einem der reichsten Länder der Welt selbstverständlich sein sollte. Und zwar gegen Rechnung an den Auftraggeber, ohne Kontrollwahn der Landwirtschaftskammer und nur dem Auftraggeber gegenüber Rechenschaft schuldig für die Leistung. Auch der Herdenschutz muss angemessen vergütet werden und nicht gekoppelt an Flächensubventionen über höhere Prämien, wo hinten herum der Eigentümer sich seinen Anteil über Pachtpreiserhöhungen holt und beim Bewirtschafter nichts bleibt. Das kann man anders lösen!
Ich habe versucht, das System für den Laien verständlich darzustellen, der Profi mag hier und da vielleicht etwas stutzen. Macht nichts, denn ihm muss man es ja nicht erklären, er kennt seine jeweils betrieblichen Strukturen und Probleme...


Peter Maas mit Herz für Bienen und Co.

Das Insektensterben ist in aller Munde! Für den Betzendorfer Peter Maas eine Herzensangelegenheit! Er legt seit einigen Wochen Blühstreifen in Eigenregie in und um Betzendorf sowie bei seiner Schmiede in Horndorf an. „Der Blütenreichtum hilft Wildbienen und anderen Tierarten in der Feldflur zu überleben“, sagte Peter Maas. Begleitet wird er bei seiner Aktion unter dem Motto „Support Your Local Biene Maja“ (Unterstütze Deine lokale Biene Maja) von der Gemeinde und der NABU-Kreisgruppe Lüneburg. 

Betzendorfs Bürgermeister Winfried Geppert freut sich ebenfalls über das freiwillige Engagement: „Das Projekt ist klasse, daher unterstützen wir es seitens des Gemeinderates auch sehr gerne“, sagte Geppert. Er selbst stellte Maas einen alten Deutz-Trecker für das Anlegen der ausgewiesenen Flächen zur Verfügung. Dazu mussten an das Gefährt Halterungen für eine von der NABU-Kreisgruppe Lüneburg als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellte Bodenfräse angebracht werden. Für Maas kein Problem. Er arbeitet in Horndorf in einem zur Schmiede umgebauten Kuhstall des ehemaligen Klosterhofes „Breitenstein“ als Schmied. Maas hat bereits mehr als 1000 Quadratmeter Fläche für Blühstreifen bearbeitet. „Besonders wichtig ist es, eine gründliche Bodenbearbeitung und Unkraut-Bekämpfung vor der Aussaat vorzunehmen, damit die Pflanzen danach ungestört von Unkraut und nachhaltig wachsen können“, sagte Maas. Bei der Aussaat werden die Samen nicht in den Boden abgelegt, sondern lediglich aufgestreut und anschließend angewalzt. „Vielleicht werden durch die Bekanntgabe dieser Aktion ja auch andere Kommunen in der Region animiert, solche Blühstreifen-Projekte in ihrer Region zu initiieren“, sagte Geppert. „Nebenbei“, so der Bürgermeister weiter, „kann diese Umweltaktion auch als aktive Lernaufgabe im Unterricht genutzt werden.“ Auch Grundschüler aus Betzendorf unterstützen das Projekt!