Willkommen bei der NABU Kreisgruppe Lüneburg


Vortrag Fuchs am 7.11. in LG - Sind Sie dabei?

Intensive Jagd auf den Fuchs trotz Mäuseplage

Update, 18.10. Mäuseplage  im Landkreis Lüneburg! Betroffen sind die Deiche an der Elbe, am Elbe-Seitenkanal und an der Ilmenau, es gibt massive Probleme in der Forst und in der Landwirtschaft und es gehen zahllosen Anfragen und Beschwerden vor allem aus der ländlichen Bevölkerung ein!

Mäuse können für einen erheblichen Schaden an den Deichen sorgen, indem sie die wichtige Grasnarbe zerstören, welche bei Regen weiter ausgespült wird.  Auch in der Landwirtschaft und in der Forst gibt es Schäden. Zunehmend meldet sich vor allem die ländliche Bevölkerung in Anfragen und Beschwerden zu Wort, deren Wohn- und Lebensqualität unter der Mäuseplage leidet!

Trotzdem werden die natürlichen Gegenspieler der Mäuse, sämtliche Beutegreifer, insbesondere der Fuchs massiv, teils auch barbarisch (Bau- und Fallenjagd) bejagt. Allein im LK Lüneburg sind im Jagdjahr 1.545 potentielle Beutegreifer auf der Strecke geblieben (inkl. Fallwild), davon 1.044 Füchse, 271 Dachse, 47 Baummarder, 159 Steinmarder und 24 Iltisse!

Wir fordern daher in einem offenen Brief, den Sie hier herunterladen können:

Freiwilliger Verzicht auf die Jagd auf die potentiellen natürlichen Gegenspieler der Mäuse! Schluss mit der Jagd auf Fuchs und Co.!

Weil es sprichwörtlich, ökologischer Unsinn ist!

Wir unterstützen daher auch die Forderungen des "Aktionsbündnis Fuchs" ausdrücklich!

Landwirte können Greifvögel, insbesondere auch Eulenarten, mit Sitzstangen in ausgeräumten Landschaften unterstützen.

Geplagten bzw. betroffenen Menschen empfehlen wir den Einsatz von Mäusefallen und verweisen hier insbesondere auf Lebendfallen. Diese ermöglichen das Aussetzen der Mäuse fernab menschlicher Behausungen.

Unterstützen Sie die Kampagnen für ein Verbot der Fuchsjagd bzw. eine Änderung des Jagdgesetzes!


NABU fordert runden Tisch!

Die Kreisgruppe Lüneburg fordert einen runden Tisch mit dem Bauernverband (BVNON) , dem Dachverband Felberegnung, Landwirtschaftskammer, der Unteren  Naturschutzbehörde, der Unteren Wasserbehörde, Waldbesitzern,  den niedersächs. Landesforsten, Anbietern von Brunnenbohrungen, Unterhaltungsverbänden und Umweltverbänden.

 

Hintergrund ist, dass in den letzten Jahren immer mehr Ökosysteme, grundwasserabhängige Biotope, Moore, Tümpel , Teiche und Flüsse trocken fallen.

Hier müssen die Behörden erklären, wir die Arbeit der Unterhaltungsverbände, das Bohren von Brunnen, die  Grundwasserentnahme für Feldberegnung miteinander koordiniert ist, warum es kein Monitoring gibt,  warum den Behörden nicht bemerken, dass die Natur zusehends stirbt.

Grundwasser darf nur entnommen werden, wenn anhängende Ökosysteme nicht betroffen sind." - ein Satz der keine Bedeutung mehr zu haben scheint. So kann es nicht weiter gehen, Klaus Reschke von der LZ berichtete mit dem Artikel "Der Kreis trocknet aus".  


 Bitte beteiligt Euch an der Petition des NABU! Hier ist der Link!

Es geht nicht nur um den Wolf, sondern auch um Fischotter, Biber, Kormoran und Co. und um die Aufweichung des Bundesnaturschutzgesetzes!


Danke an die Imkerin und an die AGL Lüneburg

Dieses Bienenvolk samt Königin konnten wir gemeinsam in einer zweistündigen Aktion retten.

 

Die NABU-Kreisgruppe sagt Danke an die Imkererin Marina Kliewer,  an das Management und die Kollegen von der AGL (Abwasser, Grün & Service GmbH), welche die Hebebühne bereit gestellt haben, an die Mieter und Nachbar respektive Grundstücksbesitzer.  TM


Ignoranz bei der Mehrheit im Stadtrat führt zukünftig zum Hitzekoller in der Innenstadt

Grafik aus: Stadtklimaanalyse der Hansestadt (bearbeitet)

Es ist heiß in der Innenstadt – trotz der Kaltluftleitbahnen aus der Umgebung ins Zentrum. Die Kaltluftleitbahnen im Westen (sogenannter Digital-Campus) und im Osten (Flugplatz) will die Stadtregierung in naher Zukunft weitgehend bebauen. Die Folge? Kaltluft kann nicht mehr ungehindert in die Stadt einströmen, und es wird dort noch heißer.

 

Was machen andere Städte in dieser Situation?

 

Frankfurt: „Kaltluftaustauschwege dürfen nicht verbaut werden, da es sonst zu einer verminderten Frischluftversorgung von Siedlungsbereichen kommen kann.“ (1)

 

Hannover: „Kaltluftleitbahnen haben insbesondere dann eine hohe Bedeutung, wenn sie das Vordringen von Kaltluft in den Innenstadtbereich zu den bioklimatisch höher belasteten Gebieten begünstigen. Eine Bebauung innerhalb der Leitbahnen würde deren Funktion stark einschränken.“ (2)

 

Braunschweig: „Weite Teile des Stadtgebiets werden über die aufgezeigten Kaltluftleitbahnen – deren Funktion durch Bebauung nicht eingeschränkt werden sollte – bzw.  kleinräumige Ausgleichsströmungen durchströmt“ (3)

 

Stadtklimaanalyse Lüneburg: „Entsprechend sollte der Erhalt bzw. die Verbesserung der Durchlüftung durch geeignete Maßnahmen im Fokus stehen und insbesondere die Funktion der Kaltluftleitbahnen erhalten, d.h. auf deren Bebauung verzichtet werden.“ (4)

 

► Mehrheit im Stadtrat Lüneburg: Bebauung der Kaltluftleitbahnen mit Wohnungen und Gewerbe – entgegen dem Vorbild anderer Städte und gegen die Empfehlungen im stadteigenen Klimagutachten.

 

(1) Regionalverband FrankfurtRheinMain: Klimaschutz in der Stadtplanung

(2) Landeshauptstadt Hannover: Leben mit dem Klimawandel – Hannover passt sich an

(3) Stadt Braunschweig: Stadtklimaanalyse Braunschweig 2017

(4) Hansestadt Lüneburg: Stadtklimaanalyse Lüneburg 2018