Willkommen bei der NABU Kreisgruppe Lüneburg

Schön, dass Sie uns gefunden haben!

NABU ist ein Kürzel für den Naturschutzbund, den ältesten Naturschutzverband Deutschlands, und steht für Naturschutz - Artenschutz - Biotopschutz - Umweltschutz.

Die Kreisgruppe Lüneburg gehört zum Landesverband Niedersachsen des NABU und engagiert sich im Landkreis Lüneburg für ein nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur. Das Gebiet des Landkreises erstreckt sich südlich von Hamburg zwischen Elbtalaue und Lüneburger Heide. Es wird von der Elbe durchflossen, die das Amt Neuhaus vom restlichen Kreisgebiet trennt.

Wenn Sie sich für die Natur im Landkreis Lüneburg interessieren, sind Sie bei uns genau richtig - Wir können immer Unterstützung gebrauchen!


13. LZ-Blätterwald, diesmal in Boltersen

Auch dieses Jahr wird die NABU Kreisgruppe  Lüneburg die Baumpflanzaktion wieder unterstützen und vor Ort aktiv dabei sein.

Notieren Sie den Termin am 22. April um 12.00 Uhr in der Nähe des Bahnhofes Boltersen und lassen Sie sich von Herrn Wald und Frau Wasser begrüßen (siehe Foto)!

Wenn Sie in Ihrem Leben noch kein Baum gepflanzt haben, hier ist die beste Gelegenheit!

Unter anderem soll der Baum des Jahres gepflanzt werden, die Esskastanie, sowie Buchen und Roteichen. 

Was uns am meisten freut: Es wird auch an die Insekten gedacht, Faulbäume (wichtig u.a. für den Zitronenfalter) und Eberesche im Randbereich sollen erhalten werden und Sträucher dazu gepflanzt werden.

Kommen Sie mit der ganzen Familie, bringen Sie Ihre  Kinder mit, wir freuen uns auf Sie! In dem Zusammenhang der Hinweis, dass es eine Alternative zum Auto gibt, um am Sonntag, 22. April, zum Pflanzfest zu gelangen: Die Bleckeder Kleinbahn lässt extra ihren Museumszug fahren. Wenn jemand aus Ihren Reihen Interesse hat, mitzufahren, melden Sie sich gerne vorher an, damit die ehrenamtlichen Bahner entsprechend planen können. Hier die Details zur Zugfahrt:

Der Zug der Bleckeder Kleinbahn startet am 22. April gegen 11.20 Uhr am Lüneburger Bahnhof, Gleis 4. Ankunft ist um kurz vor 12 Uhr. Der Fahrpreis pro Person für Hin- und Rückfahrt beträgt insgesamt neun Euro. Zustiege sind an den Stationen Ebensberg, Erbstorf, Scharnebeck und Rullstorf möglich. Ab Erbstorf kostet es sechs Euro. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren zahlen die Hälfte. Die Rückfahrt ist gegen 14.30 Uhr angedacht. Wer die Zugfahrt nutzen möchte, meldet sich wegen der besseren Planbarkeit an unter blaetterwald@landeszeitung.de.

 Hier finden Sie alle Informationen! 

 

Aktionstage für Biene, Hummel und Schmetterling im Museum Lüneburg

Seit dem 15.04. finden im Museum Lüneburg die „Aktionstage für Biene, Hummel und Schmetterling“ statt. Diese gehen noch bis zum Sonntag, den 29.04.2018. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

 

Die Aktionstage wurde vom NABU Lüneburg initiiert und gemeinsam mit dem Museum organisiert. Ein herausragendes Element ist die  begleitende Ausstellung der Makrofotografin Sandra Malz (siehe Foto). Ihre berührenden Aufnahmen  zeigen die faszinierende Schönheit und Vielfalt der Insekten in beeindruckender Weise. 

Der NABU begleitet die Ausstellung mit Informationstafeln und zeigt mit diesen auf, warum die Populationen von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen, aber auch allen anderen Insektenarten immer mehr zusammenbrechen, wo die Ursachen für das Insektensterben liegen. Eine umfangreiche, vielschichtige Gemengelage, die zahlreiche komplexe Problem- und Konfliktfelder in sich birgt.

Ausstellung, Vorträge, Exkursionen, aber auch Beratungen und Gespräche dienen dazu, Aufmerksamkeit und ein Bewusstsein für das Ausmaß des Insektensterbens und die Folgen für Natur und Mensch zu schaffen.

Ein weiteres wichtiges Element ist es, nicht nur Probleme aufzuzeigen, sondern vor allem darüber zu informieren, was jeder einzelne für Biene und Co. tun kann. 

Wir würden uns sehr freuen, Sie innerhalb der Aktionstage im Museum begrüßen zu dürfen. Gerne können Sie in diesem Zeitraum auch einen Termin mit den 1. und 2. Vorsitzenden des NABU für eine persönliche Führung, für Gespräche und Gedankenaustausch vereinbaren. Melden Sie sich gerne per E-Mail: info@nabu-lueneburg.de oder per Telefon: 04131 402544. (auch AB nutzen)

 Laden Sie hier den Flyer als PDF herunter.

Vogelkundlicher Jahresbericht 1/2018

 

 

 

Liebe Natur- und Vogelfreunde!

Der vogelkundliche Jahresbericht kann ab sofort

zum Selbstkostenpreis von 15,- € zzgl. Versandkosten bestellt werden.

Bitte wendet Euch dazu an unser Büro, Tel. 04131-402544 (auch AB nutzen) oder per E-Mail an info@nabu-lueneburg.de

 


Keine Weideprämie, keine Unterstützung!

Die neue niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat beschlossen: Es gibt keine Weideprämie! Gerade Wanderschäfer, von denen es in Niedersachsen nur noch ca. 20 gibt, gehen weiterhin leer aus. Meine Bitte, meine Aufforderung, an Landräte, Bürgermeister, Kommunalpolitiker, Deichverbände usw.: Macht Druck auf die neue Ministerin, denn Sie wird Ihrer Verantwortung nicht gerecht! Hier unserer offener Brief an die Ministerin!

Wir dürfen diesen so wichtigen Beruf, diese Menschen mit ihren Tieren nicht in Stich lassen! Sie betreiben wichtige Landschaftspflege, halten die Deiche intakt.

Wichtige Anmerkung der Schäferei Wümmeniederung:

Nicht nur die wandernden Kollegen sind hiervon stark betroffen. Auch Betriebe, die wie wir Biotoppflege weitestgehend in Koppelhaltung betreiben, bekommen häufig keine "Grünlandprämie" für solche Flächen, weil sie von der Landwirtschaftskammer als nicht förderfähig aberkannt werden. Auch muss man sich diese Prämien erst kaufen. Bei aktueller Marktlage finanziert man also seine eigene Betriebseinnahme rund zwei Jahre vor, bis man Geld verdient. Kommt in dieser Zeit die Landwirtschaftskammer zu dem Schluss, dass die Fläche nicht förderfähig ist, wird sie aberkannt und die Zahlungsansprüche im schlimmsten Falle, der sehr schnell passieren kann, eingezogen, ggf. sogar für geleistete Arbeit Geld zurückgefordert und je nach prozentualem Gesamtanteil Sanktionen erhoben (doppelter Flächenanteil). Alles ziemlich kompliziert, man hat oft den Eindruck, dass dort viele selbst nicht verstehen, was sie dort machen und den Rest einfach auswürfeln...

Hinzu kommt, das in der Biotoppflege quasi keine "Veredelung" stattfindet (Grünlandprämie niedriger als Pachtpreis, intensives Grünland 4-5x jährlich Ernte - hohe Futterqualität, zusätzliche Einnahmen aus Milch, Fleisch, Bioenergie). Das bedeutet, Betriebe wie wir können nur etwas verdienen, wenn die Fläche quasi keine Pacht kostet. In einer Region, wo Grünlandpachtpreise von 400€/ha und mehr nicht selten sind, eher schwierig. Hinzu kommen weite Anfahrtswege zu oftmals kleinstrukturierten Flächen. Da bleiben von den knapp 250€/ha Prämien, abzüglich Pacht, Anfahrt, Arbeitszeit, Tiertransport und neuerdings vor allem auch Herdenschutz, nicht mehr viel übrig. Kommen dann auch noch Beweidungs- und Naturschutzauflagen durch Flächeneigentümer, Behörden und Naturschutzverbände hinzu, wird das Ganze schnell zu einer Minusrechnung.
Fazit: Wenn die Gesellschaft weiterhin eine Landschaft von hohem Erholungswert und großer Artenvielfalt in Natur- und Kulturlandschaften vorfinden möchte, sich an friedlich grasenden Schafen und lebensfroh herum tobenden Lämmern erfreuen möchte, einen effektiven Hochwasserschutz vor der Haustür haben möchte und regional produzierte hochwertige Lebensmittel von Tieren, die ein bis dato gutes Leben auf der Weide hatten, wird es Zeit, dass sich schleunigst was ändert.
Wir Schäfer, egal ob Koppelhaltung oder Wanderschäfer, brauchen alle diese Weideprämie/Mutterschafprämie. Genauso wie eine angemessene Bezahlung für unsere Dienstleistung an Natur und Gesellschaft in einem der reichsten Länder der Welt selbstverständlich sein sollte. Und zwar gegen Rechnung an den Auftraggeber, ohne Kontrollwahn der Landwirtschaftskammer und nur dem Auftraggeber gegenüber Rechenschaft schuldig für die Leistung. Auch der Herdenschutz muss angemessen vergütet werden und nicht gekoppelt an Flächensubventionen über höhere Prämien, wo hinten herum der Eigentümer sich seinen Anteil über Pachtpreiserhöhungen holt und beim Bewirtschafter nichts bleibt. Das kann man anders lösen!
Ich habe versucht, das System für den Laien verständlich darzustellen, der Profi mag hier und da vielleicht etwas stutzen. Macht nichts, denn ihm muss man es ja nicht erklären, er kennt seine jeweils betrieblichen Strukturen und Probleme...