Herzlich Willkommen bei der NABU Kreisgruppe Lüneburg

Wir begrüßen alle, die an unserer Arbeit interessiert sind! Auf viele Fragen finden Sie hier und auf den Folgeseiten Antworten.

 

Wenn das nicht der Fall ist, helfen wir Ihnen gerne weiter:

  • Rufen Sie uns an. Unser Büro ist Dienstags von 16 bis 18 Uhr  und jetzt auch Donnerstags von 14 bis 16 Uhr besetzt. 
  • Tel: 04131-402544.
  • Schreiben Sie uns auch gern eine Mail info@nabu-lueneburg.de, und stellen Sie Ihr Problem dar und liefern Sie uns möglichst weitere informierende Daten, Informationen, Bilder etc. 
  •  Wir melden uns dann bei Ihnen. 

Nächstes Arbeitstreffen am 8. September um 18.30 Uhr in der KGV Düvelsbrook, Garten 27


Höchste Zeit, die Wahrheit zu sagen!

Wir brauchen dringend eine neu Wahrheitsdebatte! 

Denn Klimawandel und Artensterben liefern sich quasi ein Wettrennen!

Doch niemand reagiert in unserem Land, in der Politik.

Klima-, Umwelt- und Naturschutz kollidiert mit allen politischen und wirtschaftlichen Zielen!

 

Doch wie steht es wirklich um das Klima?

In welcher Krise befinden wir uns tatsächlich?

Was bedeutet das für die nachfolgenden Generationen?

Warum nimmt das Artensterben immer mehr Dynanik an?

Wo sind die Ursachen?

Können wir es noch bremsen?

Wieviel Zeit bleibt uns noch und was machen unsere Politiker?

 

Im Kampf gegen die Klimakrise und das Artensterben bilden sich notgedrungen neue Netzwerke und Kooperationen!

Extinction Rebellion und unsere Kreisgruppe sagen in zwei Vorträgen  die Wahrheit, wir berichten vom Ad hoc-Zustand und laden Euch ein, dabei zu sein, mit zu diskutieren!


Wir entkusseln wieder! Bist Du dabei?

 Liebe Aktive, liebe Naturfreunde, 

 

am Freitag, den 25.09. 2020 von 10.00 bis ca. 15.00 Uhr entkusseln wir wieder eine Heidefläche in unserem südlichen Landkreis  Lüneburg.

 

Meldet Euch gern durch Anruf während der Sprechzeiten oder per Email an.

 

 

 

 

 

Im letztem Jahr haben wir das mit einem amerikanischen Unternehmen hier aus Lüneburg gemacht.

Diesmal haben wir, auch auf Grund der Corona-Krise, keinen großen Multiplikator finden können.

 

Kein Problem, wir bekommen das auch dieses Jahr hin und die nötigen Abstände bleiben in so einer Heidefläche auch gewahrt.

Entkusseln heißt, die Heidefläche vor der aufkommenden Bewaldung zu schützen und so vor allem alle wärmeliebenden Arten zu unterstützen. Wir entfernen daher hauptsächlich kleine Kiefern durch herausreissen und abschneiden bzw. sägen und Birken, hier auch durch ausgraben.


Debatte um Wasser im LK Lüneburg

Die Debatte um das Grundwasser in unserem Landkreis und wer wie viel entnehmen darf, beschäftigt endlich auch die Öffentlichkeit und die Medien.

Wir machen seit langem auf das Sterben grundwasserabhängiger Biotope, Lebensräume und Moore aufmerksam.

 

Wir forderten einen Runden Tisch zu dieser Gesamtthematik, der auf Grund der Corona-Krise auf den 5. Oktober verschoben wurde. Auch der so wichtige Scooping-Termin zur Feldberegnung ist verschoben worden, auch diese Saison ist dann beinahe schon gelaufen.

Unsere Kreisgruppe Lüneburg schaut in diesem Kontext kritisch auf alle (!) Verbraucher aus Industrie und Wirtschaft aber auch aus der Bevölkerung. Wir konzentrieren uns hierbei nicht explizit auf einen einzelnen Verbraucher, der 1,6% der genehmigten Gesamtmenge entnimmt, denn das wäre zu kurz gesprungen!

 

Wir schauen statt dessen auf das fehlende Grundwassermanagement (landesweit und lokal), auf den Status Quo in der Natur bei allen Oberflächengewässern, auf das fehlende Monitoring über die Auswirkungen auf anhängende Ökosysteme bei Grundwasserentnahmen, auf die Nichtumsetzung EU-WRRL, auf die desaströse Gesetzeslage und auf den sogenannten jämmerlichen Wasserpfennig.

 

In allen Bereichen ist dringender Handlungsbedarf angesagt.

 

Wenn Sie Fragen zur Grundwasserthematik haben, wenn Sie sich einbringen wollen, mitdiskutieren wollen, unsere Position im Einzelnen erfahren wollen, machen Sie gern einen Termin zu den Büroöffnungszeiten.

Ansprechpartner in Sachen Wasser: Thomas Mitschke, 1. Vorsitzender NABU- Kreisgruppe  Lüneburg


Wir klagen an! Die obere Fachbehörde NLWKN begleitet und verwaltet nur noch den drohenden ökologischen Kollaps!

 

„Der Abschied von der Natur ist von der Politik längst eingeläutet, Behörden verwalten nur noch den Untergang!“ In welchem raffinierten, in welchem korrupten System wir in diesem Kontext leben, zeigt die Thematik „Rote Listen“ auf! Wir befinden uns mitten im größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier. Für den Status Quo sind rote Listen unerlässlich und zeigen unmissverständlich den Handlungsbedarf für die Politik auf.

Das NLWKN als obere Fachbehörde für Naturschutz, schreibt auf seiner Homepage, dass es gem. § 33 NAGBNatSchG für die Erstellung der Roten Listen zuständig sei (Runderlass des MU "Aufgaben der Fachbehörde für Naturschutz", Pkt. 1.3.1.c).

Doch man findet den besagten Runderlass nicht mehr, und im besagten §33 NAGBNatSchG ist diese Aufgabenzuordnung ersatzlos gestrichen.

Schaut man auf den Stand der Roten Liste-Arten, wird klar, dass die obere Fachbehörde hierzu ihre Arbeit offensichtlich eingestellt hat.

Bei bestimmten Arten schon seit über 20 Jahren! Sie verwalten tatsächlich nur noch den Untergang!
Gibt es dagegen massive Proteste, entschlossene Gegenwehr der großen Umweltverbände auf Landes- und Bundesebene? Nein! Warum nicht?


Diesen Sonderband 2019/1 "Der Lebensraum"

können Sie sofort bei uns bestellen.

 

Bezugspreis: 8,00€

 

Schicken Sie eine Mail an: christine.horn@vogelkunde-lueneburg.de oder rufen Sie Frau Horn persönlich an (Tel. 04132-8531).


Ignoranz bei der Mehrheit im Stadtrat führt zukünftig zum Hitzekoller in der Innenstadt

Grafik aus: Stadtklimaanalyse der Hansestadt (bearbeitet)

Es ist heiß in der Innenstadt – trotz der Kaltluftleitbahnen aus der Umgebung ins Zentrum. Die Kaltluftleitbahnen im Westen (sogenannter Digital-Campus) und im Osten (Flugplatz) will die Stadtregierung in naher Zukunft weitgehend bebauen. Die Folge? Kaltluft kann nicht mehr ungehindert in die Stadt einströmen, und es wird dort noch heißer.

 

Was machen andere Städte in dieser Situation?

 

Frankfurt: „Kaltluftaustauschwege dürfen nicht verbaut werden, da es sonst zu einer verminderten Frischluftversorgung von Siedlungsbereichen kommen kann.“ (1)

 

Hannover: „Kaltluftleitbahnen haben insbesondere dann eine hohe Bedeutung, wenn sie das Vordringen von Kaltluft in den Innenstadtbereich zu den bioklimatisch höher belasteten Gebieten begünstigen. Eine Bebauung innerhalb der Leitbahnen würde deren Funktion stark einschränken.“ (2)

 

Braunschweig: „Weite Teile des Stadtgebiets werden über die aufgezeigten Kaltluftleitbahnen – deren Funktion durch Bebauung nicht eingeschränkt werden sollte – bzw.  kleinräumige Ausgleichsströmungen durchströmt“ (3)

 

Stadtklimaanalyse Lüneburg: „Entsprechend sollte der Erhalt bzw. die Verbesserung der Durchlüftung durch geeignete Maßnahmen im Fokus stehen und insbesondere die Funktion der Kaltluftleitbahnen erhalten, d.h. auf deren Bebauung verzichtet werden.“ (4)

 

► Mehrheit im Stadtrat Lüneburg: Bebauung der Kaltluftleitbahnen mit Wohnungen und Gewerbe – entgegen dem Vorbild anderer Städte und gegen die Empfehlungen im stadteigenen Klimagutachten.

 

(1) Regionalverband FrankfurtRheinMain: Klimaschutz in der Stadtplanung

(2) Landeshauptstadt Hannover: Leben mit dem Klimawandel – Hannover passt sich an

(3) Stadt Braunschweig: Stadtklimaanalyse Braunschweig 2017

(4) Hansestadt Lüneburg: Stadtklimaanalyse Lüneburg 2018