Willkommen bei der NABU Kreisgruppe Lüneburg

Schön, dass Sie uns gefunden haben!

NABU ist ein Kürzel für den Naturschutzbund, den ältesten Naturschutzverband Deutschlands, und steht für Naturschutz - Artenschutz - Biotopschutz - Umweltschutz.

Die Kreisgruppe Lüneburg gehört zum Landesverband Niedersachsen des NABU und engagiert sich im Landkreis Lüneburg für ein nachhaltiges Leben im Einklang mit der Natur. Das Gebiet des Landkreises erstreckt sich südlich von Hamburg zwischen Elbtalaue und Lüneburger Heide. Es wird von der Elbe durchflossen, die das Amt Neuhaus vom restlichen Kreisgebiet trennt.

Wenn Sie sich für die Natur im Landkreis Lüneburg interessieren, sind Sie bei uns genau richtig - Wir können immer Unterstützung gebrauchen


Newsletter

Für alle Interessierten an der Naturschutzarbeit im Landkreis Lüneburg bieten wir einen regelmäßigen, monatlichen Newsletter per E-Mail an. So wollen wir unsere Termine, Aktionen und den Handungsbedarf schnell und einfach in Ihr Mail-Postfach liefern und so zum Mitmachen einladen.

Bitte tragen Sie sich in die Abonnentenliste ein!

Natürlich halten wir auch weiterhin die Website aktuell und arbeiten mit der Presse zusammen.


Wir suchen Sie!

Auf unserer neu gestalteten Seite Mitmachen finden Sie detailliert die vielfältigen Möglichkeiten in der NABU Kreisgruppe Lüneburg, die aktive Zupacker suchen!

Lesen Sie gern weiter!

Tipps zur Vogelfütterung

Sie haben Fragen, was die einzelnen Vogelarten in Ihrem Garten oder auf dem Balkon eigentlich fressen?

Bitte klicken Sie hier, wir haben die am meisten vorkommenden Arten und Ihr Futter aufgelistet.

Tipps zur Fütterung allgemein finden Sie hier.

Demo 21.1.2017, Berlin: Wir haben es satt!

Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!

Gemeinsam für gesundes Essen, bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und fairen Handel

Die bäuerliche Landwirtschaft und das regionale Lebensmittelhandwerk sind in Gefahr. Denn Agrarkonzerne und die Bundesregierung treiben die Industrialisierung der Land- und Lebensmittelwirtschaft voran. Die Folgen: Das weltweite Höfesterben schreitet rasant voran, die handwerkliche Lebensmittelherstellung wird verdrängt, hunderte Millionen Menschen leiden an Hunger oder Mangelernährung, die Artenvielfalt schwindet und die Klimakrise verschärft sich.

Mehr Informationen unter http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/

Anreise aus dem Raum Lüneburg: Maria Lazer (Tel. 04136/8879 AB oder 0175/72342434) organsiert einen Bus für die gemeinsame Anreise. Abfahrt 21.1.2017, Lüneburg 6:30 Uhr, via Scharnebeck, Lauenburg, Büchen. Ab Berlin 16:30 Uhr. Das Ticket hin und zurück wird zwischen 13 u. 14 € liegen. BUND LG, KV GRÜNE LG und NABU LG unterstützen diesen Bus finanziell. Danke für die Organisation!


Der Nutzen des Wolfes

 

In unserer, sich immer mehr manifestierenden postfaktischen Gesellschaft, wo vor allem beim Thema Wolf mit Angst und Emotionen gearbeitet wird, wo Fakten nicht mehr zählen, ist es uns wichtig, einmal auf den Nutzen des Wolfes hinzuweisen.

Danke dafür an den MDR. Für das kurze aber aufschlussreiche Video klicken sie hier:

 

http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-69142.html


04.11. + 10.12. + 28.12.16, Risse, alle waren leicht vermeidbar

04.11.2016 Die Landeszeitung schreibt heute: "Schutzzäune stoppen Wolf nicht", richtig ist aber, dass bei vielen Nutztierhaltern im gesamten Landkreis nur kümmerliche, völlig unzureichende Zäune vorhanden sind, die dem Wolf geradezu einladen, sich zu bedienen.

Die NABU Kreisgruppe fordert alle, auch kleinere, private Nutztierhalter auf, sich umgehend beraten zu lassen. In erster Linie übernehmen Wolfsberater die Beratung vor Ort, im Notfall wenden Sie sich bitte auch an uns.

Thomas Mitschke: "Wer Hilfe oder Beratung benötigt, muss das auch kommunizieren, wir lassen Sie nicht allein!"    Tel.: 04131-402544 (bitte AB benutzen, wir rufen zurück) > Siehe auch weiter unten unter: Aktuelle Meldungen!

10.12. 2016 Die unnötigen Nutztierrisse in unserem sowie in benachbarten Landkreisen gehen weiter.

Bei einer Rundfahrt durch den LK Lüneburg sind auch heute wieder völlig unzureichend gesicherte Schafe bzw. Muffelwild registriert worden. Hohe Zäune allein reichen nicht, wenn diese keine Sicherung gegen Untergrabungen aufweisen. Reicht der Zaun nicht tief genug in die Erde, unbedingt mit stromführender Litze im Bodenbereich absichern. 

Oft bilden Eingangstore Lücken und sind ebenfalls nicht gegen Untergrabungen gesichert. Senkrecht in die Erde eingebrachte Gehwegplatten helfen im Torbereich. Bitte überprüft Eure Zaunanlagen oder lasst Euch beraten! Lasst nicht zu, dass Eure Tiere für fehlerhafte, unzureichende Schutzvorrichtungen mit dem Leben bezahlen! 

28.12.`16   5 Ostfriesische Schafe bezahlen für ungenügende Schutzzäune in Kichgellersen!


01.01.17 Planen Sie eine Infoveranstaltung zum Thema Wolf?

Die letzten Wolfsübergriffe auf Nutztiere im Landkreis Lüneburg und Uelzen, haben es wieder deutlich aufgezeigt: Es braucht mehr Information, mehr Kommunikation, mehr Beratung, mehr zuhören, mehr verstehen.

Der NABU Lüneburg stellt Referenten mit einem aufschlussreichen informativen Vortrag/Präsentation.

Rufen Sie uns an, 04131-402544, bitte auch den AB nutzen, wir rufen zurück oder mailen Sie uns!

10.10. 2016

Nutztierrisse dürfen nicht zur Tagesordnung werden!

Wir wollen nicht nur darüber reden, wir packen mit an!

Wir unterstützen Nutztierhalter, gemeinsam mit WikiWolves hier aktiv im Landkreis Lüneburg.

 

Wenn Sie spontan bei einzelnen Aktionen dabei sein wollen, melden Sie sich in unserer Wolfsgruppe an!

Wir informieren Sie rechtzeitig, bilden Fahrgemeinschaften.

Mitglieder vom Verein Freilebender Wölfe, WikiWolves und NABU in Reinstorf beim Absichern einer beweideten Streuobstwiese. Dazu gehören auch Inga und Andrea aus Lüneburg, hier nicht im Bild.

14.10. 2016 Wohin führt der Weg beim Reizthema Wolf?

Der politische Druck wächst, zukünftig die Wolfspopulationen entscheidend zu dezimieren. Dabei werden zunehmend Ängste, Gefühle und Emotionen benutzt und postfaktisch agiert.

Der NABU Lüneburg sucht nach objektiven Lösungen, fordert ein Zusammenrücken innerhalb  der Gesellschaft ein, fördert ein solidarisches Verhalten mit betroffenen Nutztierhaltern!

Und die Nutztiere brauchen dringend Tierhalter, welche ihrer Fürsorge- und Aufsichtspflicht nachkommen! Mehr Wissenswertes lesen Sie hier.

16.12.2016 Beratung und Hilfe durch NABU Lüneburg vor Ort

Wir haben in letzter Zeit so viele Opfer gesehen (u.a. in Südergellersen, Damwildgatter in Brockhimbergen oder vor dem Landtag in Hannover). Bezahlt haben aber viele Tiere vor allem für Sorglosigkeit, Ahnungslosigkeit und Bequemlichkeit ihrer Halter, manche für fehlende Fürsorge- und Aufsichtspflicht. Diese Pelzschafe (Gotlandschafe bzw. Guteschafe) hier hatten mehr Glück. Ihr Hobbyhalter hat sich rechtzeitig für eine Beratung und Hilfe vor Ort durch den NABU entschieden. Die flächenmäßig sehr große Weide konnten wir gemeinsam noch nicht absichern, nachts stehen sie aber jetzt in einem neuem fest eingezäunten Pferch bei Thomasburg.

 



Abschied von der Natur? Aber nicht mit uns!

26.11. 2016: Nicht alle Probleme beim Natur- und Umweltschutz lassen sich auf Landkreisebene lösen, vieles muss in Hannover, Berlin und in Brüssel angeschoben werden. Doch wir sehen auf vielen Handlungsfeldern auf lokaler Ebene den Lankreis und die Kommunen in der absoluten Pflicht und Bring-Schuld. Personalmangel, fehlender politischer Wille sind eine der Gründe für die desolate Situation in der Ausgleichs- und Kompensationsthematik.

Einige scheinen sich auf leisen Sohlen längst von der Natur verabschiedet zu haben... Da machen wir nicht mit! Unser Brief an Landrat, UNB & Umweltausschuss!


Politisches Erdbeben in Lüneburg

 

 

 

 

 

 

 

22.10. 2016: Politisches Erdbeben in der Hansestadt Lüneburg durch die Bildung der "Jamaika-Gruppe".

Wir begrüßen, dass in der neuen Wahlperiode wechselnde Mehrheiten eine bisher getragene Politik nach Gutsherrenart komplett pulverisieren wird. Zukünftig fallen Entscheidungen über Inhalte in einem demokratischen Prozess.

Was erwartet unsere Kreisgruppe, auch mit Blick auf den einhergehenden Verlust unserer Artenvielfalt, von den neuen Ratspolitikern nach dem 1. November 2016 ?

- Fragen zum Erhalt der biologischen Vielfalt endlich im politischen Tagesgeschäft gewichten

- Vorhaben, Maßnahmen, Vorschläge auch von Biodiversitätskriterien evaluieren

- Fertigstellung des wichtigen Landschaftsplanes 

- Rechtliche Sicherung des Grüngürtel West

- Transparenz des Ausgleichsflächenkatasters

- Flächennutzungsplan neu aufstellen

- Gesamtklimagutachten für die Hansestadt

- die offensichtliche Blockierung des Umweltausschuss (UA) aufheben


Politische Willensbildung in Lüneburg für Gesamtklimagutachten erforderlich!

Meldung vom 23.06.2016 Sehr bedauerlich! Rot/Grün setzt die seit langem formulierte Forderung vom NABU Lüneburg nach einem Gesamtklimagutachten für die Hansestadt um und bringt entsprechenden Antrag in die Ratssitzung ein, doch der Rat schiebt es in den Bauauschuss ab und verzögert künstlich das dringend zu lösende Gesamtproblem! Wir bleiben aber dran!

23.11.2016:

Wir fordern den Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung auf, der Ratssitzung die dringende Empfehlung zu geben, das Gesamtklimagutachten zu beschließen! Warum, lesen Sie hier!


Lasst uns im Jahr 2017 gemeinsam *Bunte Meter* sammeln!

Insekten finden zu wenig Nahrung!

Die Grundschule Adendorf am Standort Weinbergsweg hat daher die Umsetzung der NABU-Aktion "Bunte Meter" für Tag- und Nachtfalter, Bienen und Hummeln super umgesetzt (siehe Foto).

Für nächstes Jahr rufen wir weitere Schulen, Kindergärten und Firmen mit freien Flächen in der Hansestadt und im Landkreis auf: "Macht mit, meldet Euch bei uns, lasst 2017 zu einem besonderen Blütenjahr werden, lasst uns *bunte Meter* sammeln!"


26.07.2016 - NABU Lüneburg trifft Entscheidung mit Augenmaß: zu Gunsten des Menschen und zu Lasten der Natur!

 Der Landkreis Lüneburg beabsichtigt, östlich entlang der Kreisstraße 28 von Vastorf nach Barendorf einen Radweg zu bauen. Der NABU Lüneburg hat zu diesem Bauvorhaben eine Stellungnahme abgegeben und dabei eine Entscheidung zu Gunsten des Menschen und zu Lasten der Natur getroffen. Lesen Sie hier, warum unsere Arbeitsgruppe Stellungnahmen sich für diese Lösung entschieden hat.

Stand: 18.10. 2016 Bisher hat der Landkreis Lüneburg - Betrieb Straßenbau und - unterhaltung noch keine detaillierten Ausführungspläne vorlegen können bzw. unsere Vorschläge erörtert.


Avifaunabrief 3/2016

Mehrfach im Jahr erscheint der Lüneburger Avifaunabrief, der über bemerkenswerte
Vogelbeobachtungen berichtet und Beobachtungshinweise gibt (Download und weitere Hinweise zu Naturbeobachtungen auf der Seite der Arbeitsgruppe).


Naturschutz macht glücklich!

Naturschutz macht glücklich - das betrifft ganz sicher die Arten direkt vor Ort aber auch uns Naturschützer selbst!

Denn jedes Jahr steigt die Artenvielfalt an unseren neu angelegten Teichen! Besonders freuen wir uns über die ersten vier Laubfroschrufer, über den großen Kolbenwasserkäfer oder über den Schwarzstorch, der unsere Teiche regelmäßig als Nahrungshabitat nutzt und unweit nistet.

Doch auch der Eisvogel, der Kammmolch und die vielen Libellenarten beglücken uns stets auf´s neue ! Lesen Sie hier mehr!

 

Foto: Hannes Meyer, Laubfrosch

 


Biologische Vielfalt in ernster Gefahr - Dramatisches Insektensterben - Rückgang um 80 Prozent in Teilen Deutschlands

Alle Statistiken, alle Zahlen, alle gesellschaftlichen, wirtschaftlichen sowie politischen Rahmenbedingungen, die meisten politischen getroffenen Entscheidungen sowie fortschreitender maßloser Wachstum belegen zur Zeit:

Der Verlust der biologischen Vielfalt ist ohne klaren Kurswechsel in allen Handlungsfeldern nicht mehr aufzuhalten! Lesen Sie hier, auf welche Defizite wir auch hier lokal in Stadt & Landkreis Lüneburg hinweisen!


NABU gegen Bebauung bei An den Sandbergen

Nach Beobachtungen in den letzten Jahren messen wir der artenreichen Extensivgrünlandfläche eine herausragende Bedeutung als Nahrungs- und Fortpflanzungsstätte für eine vielfältige Insektenwelt wie bspw. Heuschrecken, Tag-, Nachtfalter und Wildbienen zu. Neben der somit hohen ökologischen Wertigkeit sehen wir aber auch den Wert für Naherholung sowie die Bedeutung für klimatische Faktoren. Sie darf einer Bebauung nicht zum Opfer fallen. In weiten Teilen Deutschlands haben wir einen Rückgang der Insekten bis zu 80%! Zu selten, zu wertvoll sind solche Areale, nicht nur hier in Lüneburg!

Aufgrund der zurück gehenden Flüchtlingszahlen wurde auch offen von einer Wohnungsbebauung gesprochen.  Auf dem letzten kombinierten Bauausschuss- und Grünflächen/Forstausschuss ist der OB zurück gerudert. Die Fläche wird bis 2017 zurück gestellt, vorbehaltlich einer zukünftigen Entwicklung der Flüchtlingsthematik. Gegen eine Bebauung, gegen den möglichen Beginn einer sogenannten Salamitaktik links und rechts der Eichenallee ist auch die BI Grünfläche-Lüneburg (www.grünfläche-lüneburg.de). Der NABU sieht in der Flüchtlings- und Wohnraumproblematik eher kurzfristige Probleme, welche lösbar sind - es wäre dramatisch, das langfristige Problem, nämlich den Erhalt der Artenvielfalt, aus den Augen zu verlieren!