Unsere Position zum Rote-Listen-Desaster

„Der Abschied von der Natur ist von der Politik längst eingeläutet, Behörden verwalten nur noch den Untergang!“

In welchem raffinierten, in welchem korrupten System wir in diesem Kontext leben, zeigt die Thematik „Rote Listen“ auf! Wir befinden uns mitten im größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier. Für den Status Quo sind rote Listen unerlässlich und zeigen unmissverständlich den Handlungsbedarf für die Politik auf.

Das NLWKN als obere Fachbehörde für Naturschutz, schreibt auf seiner Homepage, dass es gem. § 33 NAGBNatSchG für die Erstellung der Roten Listen zuständig sei (Runderlass des MU "Aufgaben der Fachbehörde für Naturschutz", Pkt. 1.3.1.c).

Doch man findet den besagten Runderlass nicht mehr, und im besagten §33 NAGBNatSchG ist diese Aufgabenzuordnung ersatzlos gestrichen.

Schaut man auf den Stand der Roten Liste-Arten, wird klar, dass die obere Fachbehörde hierzu ihre Arbeit offensichtlich eingestellt hat.

Bei bestimmten Arten schon seit über 20 Jahren! Sie verwalten tatsächlich nur noch den Untergang!
Gibt es dagegen massive Proteste, entschlossene Gegenwehr der großen Umweltverbände auf Landes- und Bundesebene? Nein! Warum nicht?

Noch ist auch nicht klar, ob der sog. niedersächsische Weg wieder eine rechtliche Verpflichtung einräumen kann und wird.

Im Volksbegehren Artenvielfalt wurde die Rote-Listen-Thematik glatt vergessen!