Arbeitsgruppe Amphibienschutz

Neuigkeiten von den Amphibien


Die Amphibienschutzsaison 2026 hat begonnen!

Die ersten Krötenzäune wurden am 07.03.2026 um Deutsch Evern mit 10 Ehrenamtlichen Helfenden gesetzt.


Das Krötentaxi

Film von Ivo Riemann, März 2025


Arbeitsgruppen zum  Amphibienschutz - Sie brauchen immer Unterstützung!

AG Amphibienschutz

© NABU
© NABU

 

Den Herbst und Winter verbringen Erdkröten und teilweise auch Grasfrösche in den Laub- und Mischwaldbeständen. Sie überwintern in Mäuselöchern, unter Baumwurzeln und Baumstubben im Wald. Im zeitigen Frühjahr, wenn die Temperaturen nachts mindestens 7°C betragen, erwachen sie aus ihrer Winterstarre und verlassen die Waldgebiete, um zu ihren angestammten Laichgewässern zu  wandern. 

In Lüneburg ist dieses beispielsweise der Hasenburger Teich. Besonders in feuchten und milden Nächten kommt es zu Massenwanderungen fortpflanzungswilliger Erdkröten und Grasfrösche. Leider ist der Weg zu den Laichgewässern häufig gefährlich. Straßen werden zu tödlichen Hindernissen für die Tiere, da Autos eindeutig stärker sind als Kröten und Frösche.  Viele wandernde Amphibien, manchmal allein, manchmal die Weibchen mit den Männchen auf dem Rücken, werden Opfer des Straßenverkehrs. In feuchten, warmen Nächten gibt es die meisten Verkehrsopfer.

 

                                          Bild: Erdkröte, T. Mitschke

 

 

Der Einsatz von Amphibienschutzzäunen/ Krötenzäunen soll den Tieren ein gefahrloses Überqueren der Straße  ermöglichen.  An der straßenabgewandten Seite werden hinter dem Zaun Eimer im Boden versenkt, in die die wandernden Tiere hineinfallen. Die so gefangenen Kröten und Frösche werden eingesammelt, über die Straße getragen und auf der anderen Seite wieder ausgesetzt.

Natürlich dürfen die Amphibien nicht zu lange in den Eimern sitzen bleiben. Deshalb müssen die Eimer täglich mindestens einmal morgens und einmal abends kontrolliert werden. Nach der Krötenwanderung werden die meisten Zäune wieder abgebaut.                               

Ein Zaun direkt am Hasenburger Teich bleibt bis zum Spätherbst stehen, da er verhindern soll, dass die vom Laichgewässer in das Sommerquartier jenseits der Soltauer Straße zurückwandernden Kröten und später die Jungkröten und Jungfrösche auf die stark befahrene Straße gelangen. Die Eimer werden allerdings entfernt, damit sie nicht auch im Hochsommer kontrolliert werden müssen.

 


Kontakt

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Einige Helfende unserer  Arbeitsgruppe Amphibienschutz


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